Eine von Vieren ist auf Reisen - #TeamCubby auf Reisen



Wie ihr es mitbekommen habt, ist unser Team vor einigen Monaten um eine kleine Erdenbürgerin gewachsen. Seitdem ist Danica mit ihrem Mann Jan in Elternzeit. Die letzten Wochen gemeinsame Elternzeit verbringen die beiden mit Baby und Hund im Wohnmobil auf Reisen, bevor es für Danica wieder an den Schreibtisch geht. Verschlagen hat es sie nach Frankreich.

Losgefahren sind wir Anfang April, als Leni etwas älter als 4 Monate alt war. Für uns ein guter Zeitpunkt, weil wir uns als Familie bis dahin schon gut eingespielen konnten. Zwei Tage vor Abfahrt haben wir unser Reiseziel dann fix gemacht: Südfrankreich, denn da sollte das Wetter am besten sein. Unser erstes Ziel, das Fischerörtchen "Carro" haben wir nach gut 4 Tagen erreicht. Eine Umgewöhnung für uns, weil wir sonst immer recht schnell am Meer sein wollten und dafür mehrstündige Anfahrten in Kauf genommen haben. Aber mit unserer neuen Chefin an Bord war das nicht möglich. Also hieß es "der Weg ist das Ziel".

Von Carro aus ging es relativ schnell weiter auf die Halbinsel Giens an der Cote d'Azur. Hier hat sich das Mittelmeer von seiner besten Seite gezeigt: kristallklares Wasser und Sonne satt. Hier hat sich insbesondere die Trage bewährt, weil die Strandzugänge recht steinig waren. Nachdem wir ein paar Tage auf einem Campingplatz standen, auf dem unsere direkten Nachbarn im übrigen auch aus Lippstadt kamen, sind wir an den Plage Napoléon gefahren. Hier konnten wir mit unserem Wohnmobil direkt auf dem Strand parken. Ein Glück, dass wir mit Solaranlage, großem Wassertank und Bad an Bord mehrere Tage autark stehen können. Unsere Tage haben wir mit langen Strandspaziergängen im Kinderwagen, kochen, lesen und entspannen verbracht. Hier haben wir schnell bemerkt, dass uns die Nähe zum Strand - gerade jetzt mit Baby und Hund - wichtiger ist als alles andere. Genauso schnell mussten wir aber feststellen, dass Stellplätze direkt am Wasser am Mittelmeer rar sind. Auf Empfehlung haben wir dann noch einen Abstecher in die Region Okzitanien gewagt. Hier hat uns der Ort Leucate zwar mit einem schönen Stellplatz, aber mit starkem Wind und Dauerregen begrüßt, sodass wir uns entlang der spanischen Grenze Richtung atlantischen Ozean aufgemacht haben. Mit einer Zwischenübernachtung im Inland von Frankreich sind wir am Atlantik angekommen. Eine uns bereits bekannte Region, sodass wir unsere Lieblingsstellplätze direkt am Meer anfahren konnten, Surfer beobachten und Sonnenuntergänge genießen konnten (Capbreton - Montalivet - Soulac sur mer).

Und nun sitze ich hier in unserem Wohnmobil, neben mir ein schlafendes Baby im Autositz - irgendwo in Frankreich auf der Autobahn. Wir fahren weiter. Richtung Bretagne und Normandie. Zwei bis drei Wochen haben wir noch, bis wir wieder nach Hause müssen und uns der Alltag zurück hat.

Und auch wenn sich das hier alles rosig lesen lässt: Ganz so bequem ist es nicht immer. Den für uns richtigen Stellplatz zu finden, bei schlechtem Wetter auf kleinstem Raum und zahnendem Baby nicht am Stock zu gehen - das ist eine Herausforderung. Dennoch sind wir so dankbar und glücklich, dass wir diese tolle Reise gemeinsam und genauso erleben können.

62 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen